Dein Körper ist keine Mülldeponie: Warum wir jede Woche (unbewusst) eine Kreditkarte „essen“
Stell dir vor, du sitzt beim Abendessen und statt Pasta oder Salat schneidest du dir genüsslich eine Kreditkarte in kleine Stücke und schluckst sie runter. Klingt absurd? Ist aber für die meisten von uns bittere Realität.
Aktuelle Schätzungen gehen davon aus, dass wir im Durchschnitt etwa fünf Gramm Plastik pro Woche aufnehmen – das entspricht exakt dem Gewicht einer Kreditkarte. Doch wie gelangt das Material in unseren Körper, was stellt es dort an und vor allem: Wie werden wir es wieder los?
Die unsichtbare Invasion: Drei Wege in dein System
Mikroplastik ist mittlerweile überall. Es ist so klein, dass wir es weder sehen noch schmecken, doch es findet seinen Weg über drei Hauptrouten in unseren Blutkreislauf und unsere Organe:
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Über die Haut: Sehr viele Kosmetika, Peelings und Cremes nutzen Mikroplastik als Bindemittel oder Schleifkörper. Über die Hautbarriere und besonders die empfindlichen Schleimhäute gelangen Nanopartikel direkt in unser System. Auch extrem viele Waschmittel, beinhalten Mikroplastik- du wäschst deine Wäsche damit und so kommt es in deinen Körper und ins Grundwasser.
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Über die Atemluft: In Städten ist es der Reifenabrieb, in Innenräumen sind es die Synthetikfasern unserer Kleidung und Teppiche. Wir atmen den Kunststoffstaub buchstäblich ein.
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Über die Nahrung: Der Klassiker. Plastikflaschen, in Plastik erhitzte Fertiggerichte oder Meeresfrüchte, die Partikel aus den Ozeanen aufgenommen haben, auch in Plastik verpackte Lebensmittel (fast alle!) sorgen dafür, dass wir die Verpackung mitessen. Unser Verdauungstrakt ist die Haupteintrittspforte.
Warum Plastik mehr als nur „Müll“ im Körper ist
Unser Immunsystem erkennt Mikroplastik als Fremdkörper. Die Folge: Es können chronische Entzündungsprozesse entstehen. Doch das eigentliche Problem sind oft die „Passagiere“ im Plastik – die Additive.
Besonders kritisch sind Weichmacher wie Bisphenol A (BPA) oder Phthalate. Diese Stoffe sind endokrine Disruptoren. Das bedeutet, sie wirken wie künstliche Hormone und können:
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Das hormonelle Gleichgewicht stören.
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Die Fruchtbarkeit negativ beeinflussen.
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Den Stoffwechsel massiv beeinträchtigen.
Detox-Strategien: So unterstützt du deinen Körper
Es gibt leider keine „Zauberpille“, die Plastik im Blut einfach auflöst. Aber unser Körper ist ein Meister der Selbstreinigung – wenn wir ihm die richtigen Werkzeuge geben.
1. Der „Besen-Effekt“ durch Ballaststoffe
Plastikpartikel verweilen oft unnötig lange im Darm. Ballaststoffe aus Flohsamenschalen, Leinsamen oder Pektinen (z. B. aus Äpfeln) fungieren wie ein innerer Besen. Sie binden Partikel und fördern den Abtransport, bevor Schadstoffe die Darmwand passieren können. Hier findest du ein sehr ideales Naturgetränk, das du täglich oder regelmäßig trinkst um das Plastik wieder loszuwerden: Getränk
2. Schadstoffe einfach ausschwitzen
Es ist wissenschaftlich belegt, dass bestimmte chemische Zusatzstoffe (wie Phthalate) über den Schweiß ausgeschieden werden können. Regelmäßige Bewegung und Saunagänge sind also nicht nur gut für die Seele, sondern echtes „Heavy Metal & Plastic Tuning“ für deine Zellen.
Prävention: Plastikfasten im Alltag
Damit erst gar nicht so viel Nachschub in dein System gelangt, helfen diese einfachen Grundregeln:
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Hitze-Stopp: Erhitze niemals Lebensmittel in Plastikbehältern (Mikrowelle!). Die Wärme löst die Chemikalien direkt aus dem Material.
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Wachsame Kosmetik: Nutze Pflegeprodukte, die zu 100 % schadstofffrei sind. Wer hier auf 30 Jahre Expertise setzen will, schaut am besten hier vorbei: Kosmetika, Nahrungsergänzung weltweit einzigartig und 100% Schadstofffrei!
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Materialwechsel: Setze auf Glas, Edelstahl, Karton und Baumwolle statt Plastik und Synthetik. Unverpackt-Läden sind hier eine großartige Anlaufstelle.
Fazit: Wir können die Plastikflut in der Welt nicht von heute auf morgen stoppen, aber wir können entscheiden, wie viel davon wir in unseren Tempel – unseren Körper – lassen.












