Selbstgemachtes Nussmus: Die gesunde Alternative zu Schokoaufstrich
Ob auf dem morgendlichen Brot, Toast, im Porridge oder als Topping für Bowls – hochwertiges Nussmus ist ein echter Allrounder in der Küche. Anstatt zu fertigen Aufstrichen mit hohem Zuckeranteil zu greifen, lässt sich die cremige Alternative mit nur einer Zutat ganz einfach selbst herstellen.
Bei uns gehört das Nuss-Rösten mittlerweile zur festen Routine, sodass immer ein Glas auf Vorrat bereitsteht.
Das Rezept aus meinem Buch “Silvis leichte Küche”
Menge: ca. 160 g Mus
Zutaten:
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200 g Nüsse (z. B. Haselnüsse, Mandeln oder Cashews)
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Optional: Datteln für eine natürliche Süße
Schritt-für-Schritt-Anleitung
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Rösten: Die Nüsse gleichmäßig auf einem Backblech verteilen und bei 180 °C Ober-/Unterhitze für ca. 10–12 Minuten im Ofen rösten. Das Rösten ist essenziell, damit die Öle austreten und das Mus später seine cremige Konsistenz erhält.
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Mixen: Die Nüsse in einen leistungsstarken Mixer geben und für ca. 3–4 Minuten verarbeiten. Der Prozess verläuft in Stufen: Von groben Stücken über feines Mehl hin zu einer cremigen Masse.
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Süßen (optional): Wer eine süße Note bevorzugt, kann während des Mixvorgangs ein paar Datteln hinzufügen und diese fein unterarbeiten.
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Lagerung: In einem verschlossenen Glas an einem kühlen und dunklen Ort aufbewahren. So bleibt das Mus über mehrere Wochen frisch.
Vielleicht hast du meinen Beitrag gelesen: “Nüsse, Getreide und Samen aktivieren”.
Wenn nicht, empfehle ich es dir unbedingt.
Hier Mein Tipp für dein perfektes Nussmus, anhand meiner Tipps zum “Aktivieren der Lebensmittel”:
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Erst Baden, dann Backen: Weiche die Nüsse erst 8–12 Stunden ein. Damit ist die Phytinsäure weg.
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Kurz Trocknen: Lass sie kurz an der Luft antrocknen.
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Das “Finish” im Ofen: Jetzt schiebst du sie in den Ofen. Wenn du das volle Aroma willst, kannst du sie rösten, aber ich würde dir empfehlen, mit der Temperatur etwas runterzugehen (z.B. 140–150 °C). Das dauert vielleicht 5-10 Minuten länger, ist aber deutlich schonender für die guten Fette und das Ergebnis ist genauso lecker!
Warum das besser ist: Wenn die Phytinsäure durch das Einweichen einmal weg ist, kann sie durch das Backen nicht wiederkommen. Du hast dann das Beste aus beiden Welten: Maximale Nährstoffe UND maximales Aroma.














2 Kommentare. Leave new
Leckere Rezeptideen
danke dir 🙂